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    | »Die Majestätische« | Plastik aus Zwiebelfasern | 35 x 40 x 25 cm | »Gelbe Zwiebel mit Schale« | Aquarell | 7,5 x 7,5 cm
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    | »Mohn« | Zeichnung 03 | 14 cm x 7,5 cm | 2020
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    | »Es lebt« | Plastik aus Brennnesselfasern | 23 x 70 x 30 cm | 2020
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    | »Mohn« | Zeichnung 02 | 14 cm x 7,5 cm | Ausschnitt | 2020
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    | »Das Herz« | Plastik aus Spargelfasern | 24 x 18 x 20 cm | 2020
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    | »Mohn« | Zeichnung 01 | 15 cm x 7,5 cm | Ausschnitt | 2020
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    | »Kristall Gnol« | Plastik aus Kiefernadeln | 35 x 30 x 52 cm | »Kiefer 01« | Pastell auf lackierter Leinwand | 150 x 50 cm

Origo

Plastiken, Zeichnungen, Radierungen und Aquarelle von Anja Vorrath

T: 06131-6222746
M: a.vorrath@atelier-vorrath.de

Am Flugplatz 5879
Erdgeschoss rechts, barrierefrei
55126 Mainz-Layenhof | Flugplatz Finthen

Dieses Kunstprojekt wird freundlich unterstützt von
Stiftung Reihnland-Pfalz für Kultur
Kunstprojektstipendium 2020–2021,
Restaurant Steins Traube, Mainz Finthen,
Obsthof Hochhaus, Mainz Layenhof
 

 

 

 

 

 

 

 

Origo
Werkserie aus Plastiken, abstrakten Farbflächen und realistischen Zeichnungen

Wie unter einem Mikroskop, bei dem durch die Verwendung verschiedener Objektive neue Ansichten und Einsichten eines Teils sichtbar werden, versuche ich einen besonderen Focus auf die Vielschichtigkeit der Pflanzen zu lenken. Dafür nutze ich Gewächse aus der rheinhessischen Kulturlandschaft in Verbindung mit dem Thema »Nahrung«.

Durch die physische Bearbeitung von in der Regel pflanzlichen »Abfallprodukten«, wie sie etwa beim Kochen entstehen, produziere ich Fasern, die zum Hauptbestandteil meiner abstrakten Plastiken werden. Es ist der Rohstoff der Pflanze selbst, der wesentlicher Bestandteil des Kunstwerks ist.

Einen anderen Eindruck offerieren kumulierende Pflanzenabfälle, wie sie zum Beispiel durchs Spargelschälen anfallen. Sie bilden ein chaotisches Durcheinander an Schwüngen und Linien, die ich in monochromen Zeichnungen und Radierungen festhalte. Es ist erstaunlich zu beobachten, wie viel Lebendigkeit in diesen »Resten« steckt.

Begonnen habe ich die »Origo«-Serie mit Farben, die ich aus Pflanzen, Gemüsen und Obst gewonnen habe. Daraus entstanden sind intuitiv gemalte Farbflächen, die ohne Zusatz weiterer Chemikalien dem zeitlichen Prozess der Veränderung unterworfen sind. Inhaltlich zähle ich auch meine farbigen, realistisch gemalten Aquarelle dazu, die eine Momentaufnahme im Leben des Objekts zeigen. Sowohl die Schönheit von außen als auch die Ästhetik im Anschnitt während der Zubereitung oder das Verdorrte: Jedes Stadium birgt seinen eigenen Zauber.